Muss sich die Hautpflege mit zunehmendem Alter an einen veränderten pH-Wert anpassen?


Der pH-Wert liegt bei gesunder, junger Haut im leicht sauren Bereich bei etwa 5,5.

Dieser Wert lässt sich durch die körpereigenen sauren Substanzen wie Schweiß und Talg erklären. Mit diesem gesunden Wert können die Schutzfunktionen der Haut sehr gut aufrechterhalten werden. Mit den Jahren steigt der pH-Wert allerdings und wird damit basischer, gleichzeitig wird die Haut trockener.

Durch diese natürlichen Entwicklungen kann die Barrierefunktion der Haut geschwächt werden. Die Folge: ältere Haut ist weniger belastbar und damit anfälliger. Altersangepasste Hautpflege berücksichtigt diese Veränderungen durch einen niedrigen pH-Wert. Dadurch wird das gesunde Milieu der Haut unterstützt, die Barrierefunktion wird gestärkt und kann regenerieren. Durch die Hautreinigung wird der pH-Wert kurzfristig verschoben.

Junge, gesunde Haut kann diese Verschiebung ohne Probleme schnell wieder ausgleichen. Ältere Haut ist mit diesem alltäglichen Vorgang häufig überfordert. Deshalb ist in dieser Lebensphase eine sanfte Reinigung noch wichtiger. Tipps: saurer pH-Bereich, wenig Tenside (waschaktive Substanzen wie Seife und Syndets), viel Wasser. Nach der Reinigung kann eine Tonisierung mit einem entmineralisierten Gesichtswasser (optimal ohne Alkohol) erfolgen. Dadurch wird die Regeneration des Säureschutzmantels unterstützt und die Haut wird sehr gut auf die nächsten Pflegeschritte vorbereitet.

 
 
 

 

 
 
 
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